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Frage der Woche

Warum bekommt man Gänsehaut?

Wenn wir frieren, uns fürchten oder eine berührende Szene in einem Film sehen, bekommen wir eine Gänsehaut. Doch warum stehen uns in solchen Momenten die kleinen Härchen zu Berge?

© iStock-MyetEck

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Bei Kälte, Angst oder besonderer Freude ziehen sich die Haarmuskeln unter der Haut zusammen. Dabei werden die dazugehörigen Talkdrüsen komprimiert und eine kleine Anschwellung entsteht. So entstehen die kleinen Hügel, die dafür sorgen, dass unsere Haut wie die einer Gans aussieht. 

Die Gänsehaut ist ein Überbleibsel unserer behaarten Vorfahren. Bei ihnen diente sie zum Schutz vor dem Auskühlen. Durch den aufgestellten Pelz entstand ein isolierendes Luftkissen, welches den Körper vor der Kälte bewahrte. Das gleiche Phänomen lässt sich heute noch bei Tieren beobachten. 

Im Laufe der menschlichen Entwicklung erfanden unsere Vorfahren einen immer besseren Schutz gegen die Witterung. Der Mensch verlor seine dichte Körperbehaarung, da warme Feuer und Kleidung sie unnütz machte. Heutzutage ist nicht mehr viel von dem Fell übrig, doch der Reflex ist uns nach wie vor geblieben.

Zur Abschreckung von Feinden

In Angstsituationen stellen sich unsere Haare ebenfalls auf. Forscher gehen davon aus, dass auch diese Reaktion mit den Urmenschen zusammenhängt. Stand ihnen ein Feind gegenüber, wirkten sie durch das abstehende Fell kräftiger und bedrohlicher. 

Auch die langersehnte Versöhnung in einem Film oder eine besonders gefühlvolle Songstelle können eine Gänsehaut hervorrufen. Das liegt daran, dass die Situationen so starke Emotionen hervorgerufen, dass unser Körper darauf reagiert und die wärmeregulierende Funktion in Gang setzt. 
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