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Lebensmittelindustrie

Verdächtiger der Terrorzelle: Rindfleisch

Unser Essen enthält gezielte Falschinformationen. Einige Zutaten sind sogar in geheimer Mission in unserem Körper unterwegs. Ihr Ziel: unsere Sinne umzuprogrammieren, um Produkte besser zu verkaufen. Welt der Wunder entlarvt den Auftrag verdächtiger Zusatzstoffe. Heute: Carazolol im Verhör.

© iStock-Lisovskaya

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Wir kennen Sie doch aus der Psychiatrie?
Stimmt. Ich werde als Mittel gegen Depressionen und Schizophrenie eingesetzt.
 
Irgendwelche Nebenwirkungen?
Ich verlangsame den Herzschlag, kann zu Potenzstörungen und einem erhöhten Cholesterinspiegel führen.
 
Haben Sie noch andere Aufträge?
Ich fahre mit Rindern zur Schlachtbank. Ich sorge dafür, dass die Tiere beim Transport nicht durchdrehen. 
Wenn Sie nur für den Transport eingesetzt werden – wieso sind Sie dann auch im Fleisch nachweisbar, das später bei Millionen Kunden auf den Tellern landet?
Dafür kann ich nichts. Das liegt an den Mastbetrieben und den Schlachthöfen. Da werden häufig die Wartezeiten bis zur Schlachtung nicht eingehalten. Dadurch bin ich noch nicht abgebaut im Rind. 
 
Sie können also nichts dafür?
Nicht Pistolen töten Menschen, Menschen töten Menschen.
 
Wir haben Sie mit rauchendem Colt erwischt!
Aber ich habe nicht abgedrückt. Darum gehe ich jetzt.

Lebensmittel-Protokoll

Besonders bei Nutzvieh-Importen aus dem Ausland werden häufig hohe Dosen Carazolol nachgewiesen. In Deutschland ist die Anwendung in der Viehzucht eigentlich verboten, kommt aber auch hier immer wieder vor. Der Grund: Die Tiere verletzen sich beim Transport seltener. Dadurch ist die Qualität der Tierhäute höher. Kann auch Carazolol enthalten: Schweinefleisch, Kalbfleisch.
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