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Lebensmittelindustrie

Verdächtiger der Terrorzelle: Kaugummi

Unser Essen enthält gezielte Falschinformationen. Einige Zutaten sind sogar in geheimer Mission in unserem Körper unterwegs. Ihr Ziel: unsere Sinne umzuprogrammieren, um Produkte besser zu verkaufen. Welt der Wunder entlarvt den Auftrag verdächtiger Zusatzstoffe. Heute: Aspartam im Verhör.

© iStock-abezikus

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Wir haben Ihren Namen in einer alten CIA-Akte gelesen. Sie wurden als Mittel zur biochemischen Kriegsführung genannt.
Alles Lügen. Ich bin nie eingesetzt worden.
 
Die Kaugummi-Verpackung sagt etwas anderes. E 951 – das ist doch Ihr Code-Name, oder?
Ich habe viele Namen: E 951, Nutra-Sweet, Equal, Spoonfull, Canderel, Sanecta.
 
Ihr Job?
Ich bin 200-mal süßer als Haushaltszucker. Deswegen bin ich nicht nur bei Süßigkeiten und Limonaden erfolgreich im Einsatz. Ich sorge dafür, dass Produkte „light“ werden.
Was haben Sie mit Formaldehyd zu tun?
Gar nichts! Der Stoff ist extrem giftig. Da halte ich mich raus!
 
Was geschieht, wenn Sie den Zielkörper erreicht haben?
Im Magen zerfalle ich in meine Grundbestandteile: 40 Prozent Asparaginsäure, 50 Prozent Phenylalanin. 
 
Und die restlichen zehn Prozent?
Keine Ahnung. Wer interessiert sich schon für lächerliche zehn Prozent. 
 
Chemisch bleibt Methanol übrig! Das wird zu Formaldehyd abgebaut. Und das ist krebserregend für den Menschen.

Lebensmittel-Protokoll: 

40 Milligramm Aspartam täglich pro Kilo Körpergewicht gelten als unbedenklich. Ein Kind von 30 Kilo darf entsprechend 1.200 Milligramm pro Tag verzehren. Diese Menge entspricht zwei Litern Diätlimonade. Kann auch Aspartam enthalten: Sahnetorte, Kekse, Fischkonserven, Obstkonserven, Knabberzeug, Desserts und zuckerfreie Getränke.
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