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Finanzen

Teures Schuljahr: So viel kosten Schulkinder wirklich

Eltern müssen für ihre Kinder viel Geld bezahlen. Einen großen Teil davon macht die Schulbildung aus. Wie lässt sich Geld durch die richtige Planung einsparen?

© iStock-GeorgeRudy

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„Bildungshunger und Bildungsdurst sind keine Dickmacker“, sagte bereits der Schriftsteller Lothar Schmidt. Dennoch verschlingt die Schulbildung in Deutschland reichlich Geld. Neben Lernmaterialien bezahlen die Eltern Ausflüge, Klassenfahrten und das Schulessen. Speziell für finanzschwache Familien führen die Kosten zu finanziellen Engpässen. Daher lohnt es sich, bei den anstehenden Gebühren durch intelligente Planung zu sparen.

Welche Kosten kommen auf Eltern zu?

Die Kosten für die schulische Ausbildung der Sprösslinge bestimmen bereits die Wahl der Schule. Private Ausbildungsstätten verlangen den Eltern jährliche hohe Gebühren ab. Daher schickt die Mehrzahl deutscher Erziehungsberechtigter den Nachwuchs auf eine staatliche Schule. Dadurch profitieren sie von einer Ersparnis monatlicher Kosten. Dennoch erhalten die Kinder die Bildung nicht zum Nulltarif. Das Schulleben geht selbst an staatlichen Einrichtungen mit einem erheblichen Kostenaufwand einher.
 
Schätzungsweise zahlen die Eltern für die gesamte Schulbildung ihrer Sprösslinge durchschnittlich 21.000 Euro. Die Summe umfasst Kaufpreis und Leihgebühren der Schulbücher sowie das benötigte Schulmaterial. Dazu gehören:

  • Ranzen
  • Federmappe und Stifte
  • Hefte und Papier
  • Materialien zum Malen und Zeichnen
  • oder Wörterbücher.
 
Des Weiteren verschlingen Essensgeld und Zahlungen für Ausflüge zahlreiche Euro. Nimmt das Kind an Veranstaltungen und Klassenfahrten nicht teil, droht die gesellschaftliche Ausgrenzung. Daher akzeptieren die Eltern die hohen Kosten, die sich innerhalb der Bundesländer deutlich voneinander unterscheiden.

Was bezahlen die Eltern aus eigener Tasche?

Die Schulkosten beginnen mit der Einschulung. Von Mitte August bis Mitte September 2017 freuen sich die zukünftigen Abc-Schützen über ihre Einschulungsfeier und die prall gefüllte Schultüte. Die Erstausstattung des Schulkindes gehört zu den größten Kostenpunkten im Schulleben. Bereits der Inhalt der Zuckertüte kostet die Erziehungsberechtigten im Schnitt bis zu 50 Euro. Während der gesamten Schulzeit fallen zudem Hortgebühren sowie Fahrtkosten an. Die Ausstattung des Kinderzimmers gehört ebenfalls an die Bedürfnisse des Erstklässlers angepasst. Beispielsweise braucht es einen Schreibtisch, einen Schreibtischstuhl sowie eine Tischlampe.

© iStock-kzenon

Unterschiede in den einzelnen Bundesländern

Von der Einschulung bis zum Abitur nimmt das Schulleben Geld, das für eine zehnmonatige Weltreise reicht, in Anspruch. Zu dem Ergebnis kommt die Kostenaufstellung von Idealo. Die Plattform vergleicht neben dem finanziellen Aufwand für Hort, Schulessen und Schulmaterialien die Kostenunterschiede in den Bundesländern. Dabei ergeben sich deutliche Differenzen. In Bremen, Niedersachsen und Hamburg greifen die Eltern für die Schulbildung ihrer Sprösslinge am tiefsten in die Tasche. Die geringsten Kosten kommen auf Erziehungsberechtigte in Sachsen. Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern zu.

Im Durchschnitt bezahlen Eltern in Niedersachsen für ihr Kind von der Einschulung bis zum Abitur 27.300 Euro. Dagegen betragen die Gebühren in Mecklenburg-Vorpommern 14.900 Euro. Neben den unterschiedlichen Betreuungskosten besteht der Hauptgrund für den Preisunterschied in der Lehrmittelfreiheit. In folgenden Bundesländern gehen mit den Schulbüchern keine Kauf- oder Leihgebühren einher:

  • Bremen
  • Thüringen
  • Sachsen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Bayern
  • Baden-Württemberg
  • Hessen
  • und Schleswig-Holstein.

Wie gelingt es, beim Schulgeld zu sparen?

Um die Kosten für das Schulleben zu senken, bieten sich den Eltern nützliche Spartipps. Diese beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit des Kindes nicht. Beispielsweise sparen sich die Erziehungsberechtigten das Geld für das Schulessen, wenn die Sprösslinge von Zuhause gesunde Snacks mitnehmen. Ebenfalls bewährt es sich, Ranzen und Turnbeutel gebraucht zu erwerben. Schenken Freunde und Verwandte zur Einschulung Schulbedarf und Lernutensilien, sinken die Kosten für die Erstausstattung.
 
Statt Schulbücher zu kaufen, leihen die Schüler sie bei älteren Freunden oder Geschwistern. Alternativ bieten Internethändler gebrauchte Exemplare zu günstigen Preisen an. Verkaufen die Eltern nicht länger benötigtes Schulmaterial weiter, nutzen sie den Verdienst für Neuanschaffungen. Des Weiteren lohnt es sich, die Betreuungskosten als Sonderausgabe von der Steuer abzusetzen.

Abschließende Tipps für Schulkosten-Zuschüsse

Den Großteil der Schulkosten vermeiden die Eltern nicht, können ihn jedoch verringern. Für Alleinerziehende und finanziell schwache Familien arten hohe Gebühren für Schulmaterialien und Ausflüge in Schwierigkeiten aus. Hartz-IV-Empfängern erstattet der Staat das Geld für Schulbücher. Geringverdiener nehmen das Bildungspaket in Anspruch. Mit dessen Hilfe beantragen sie Zuschüsse für Klassenfahrten, Schulbedarf, Fahrtkosten oder Nachhilfe.
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