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Versicherung

So sind Fahranfänger gut versichert

Endlich volljährig und den Führerschein in der Tasche! Was der Traum aller Jugendlichen ist, ist der Albtraum für viele Versicherungen. Sie reagieren mit horrenden Versicherungsbeiträgen für alle unter 23-Jährigen. Aber wie können auch Fahranfänger Geld sparen?

© iStock-kieferpix

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Endlich 18, den Lappen in der Hand – die erste Spritztour kann beginnen! Aber nicht nur die Sorge der Eltern ist groß, wenn ihre Kinder zum ersten Mal allein mit dem Auto die Straßen unsicher machen. Auch Versicherungen befürchten, dass vermehrt Unfälle bei den jungen Fahranfängern passieren könnten. Und das nicht zu Unrecht: Immerhin fehlt es den 18-Jährigen noch an der nötigen Fahrpraxis und damit an der Erfahrung, um in brenzlichen Situationen richtig reagieren zu können. Daher ist es auch im Interesse der Fahranfänger, die richtige Versicherung auszuwählen. 

So können Fahranfänger Geld sparen

Fahranfängern stehen einige Möglichkeiten zur Verfügung, mit denen sie bei der Versicherungsprämie sparen können. 

  • Zweitwagenregelung: Wenn ein Elternteil bereits ein Fahrzeug versichert hat, bieten die Versicherer die Möglichkeit, weitere Autos als Zweitwagen einzustufen. Somit kann sich der Fahranfänger kostensparend über die Eltern versichern.
  • Schadenfreie Jahre über die Eltern nutzen: Auch wenn ein Elternteil zuletzt vor einigen Jahren gefahren ist, zählen die schadenfreie Jahre. Sie sind bis zu sieben Jahre gültig – selbst, wenn in diesem Zeitraum keine Versicherung bestand. Dadurch besteht die Möglichkeit, das neue Fahrzeug des Kindes mit dem günstigeren Beitragssatz einzustufen.
  • Nutzerkreis ändern. Wer nicht jeden mit seinem Fahrzeug fahren lässt, spart Geld. Vor allem Fahranfänger sollten den Nutzerkreis daher beschränken. Sollte es doch zu einer Ausnahme kommen, bieten viele Versicherer die Möglichkeit, fremde Fahrer für ein oder zwei Tage im Jahr ohne Mehrkosten zu versichern. Dies muss der Gesellschaft allerdings zuvor gemeldet werden. 

Das erste eigene Auto: Reicht die Haftpflicht?

Spätestens beim Kauf des ersten eigenen Autos kommt die Frage nach der gewünschten Absicherung auf. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland Pflicht. Der Abschluss einer Teil- oder Vollkaskoversicherung ist wiederum nicht verpflichtend. Dabei kommt sie für Schäden auf, die nicht gerade selten sind: Wildunfälle, Brand, Explosion, Diebstahl, Sturm, Hagel oder Überschwemmungen. Zusätzlich ist der Glasbruch am Fahrzeug mitversichert.

Während bei der Teilkaskoabsicherung, mit Ausnahme bei Glasbruch, nur Schäden durch Fremdverschulden abgedeckt sind, kommt die Vollkaskoversicherung auch bei Eigenverschulden zum Tragen. Somit ist das eigene Fahrzeug auch bei selbstverschuldeten Unfällen abgesichert.

Ob Fahranfänger eine Kaskoversicherung abschließen sollten, ist abhängig von den eigenen finanziellen Mitteln und dem Zustand des Fahrzeuges. Ein zwanzig Jahre altes Auto benötigt in der Regel keine Vollkaskoversicherung. Jedoch kann selbst bei einem alten Fahrzeug die Teilkaskodeckung Sinn machen. Nämlich dann, wenn der Versicherungsnehmer nicht die finanziellen Rücklagen hat, um im Falle eines Steinschlages oder eines Kabelbrandes für eine Reparatur aufzukommen.

© iStock-PatrickPoendl

Auswahlkriterien der Versicherungen

Wer im Internet einen passenden Versicherer finden möchte, kann sich wird bei speziellen Portalen informieren, die Autoversicherungen vergleichen. Diese durchsuchen unter Berücksichtigung verschiedener Merkmale Hunderte von Anbietern nach dem besten Preisen. Doch welche Kriterien beeinflussen die Preisgestaltung?

  • Das Alter des jüngsten Fahrers: Je jünger der Fahrzeugführer ist, desto weniger Erfahrung bringt er mit. Deshalb gehen Versicherer davon aus, dass junge Fahrer aufgrund der fehlenden Praxis häufiger Fehler machen und gefährlichen Situationen weniger aus dem Weg gehen.
  • Der Nutzerkreis: Der Beitrag ist auch davon abhängig, wer das Fahrzeug nutzt. Fährt nur der Versicherungsnehmer und eventuell sein Partner mit dem Auto, stellt das für die Versicherung kein erhöhtes Risiko dar. Wird allerdings auch Freunden die Erlaubnis erteilt, mit dem Fahrzeug zu fahren, steigt der Beitrag erheblich.
  • Die jährliche Fahrleistung: Je häufiger das Fahrzeug genutzt wird, desto höher ist das Risiko eines Schadens.
  • Das Fahrzeugalter bei Erwerb: Statistiken zeigen, dass Autofahrer mit neuen Fahrzeugen achtsamer umgehen, als mit Autos aus zweiter oder dritter Hand. 
  • Die Typ- und Regionalklasse des Fahrzeugs: Der Bund der deutschen Versicherer stuft jedes Jahr alle Fahrzeuge in eine Typ- und Regionalklasse ein. Die Typklasse beschreibt dabei, wie viele Unfälle mit exakt diesem Automodell im vergangenen Jahr gemeldet und reguliert wurden. Die Regionalklasse bezieht sich auf das Schadenaufkommen im Zulassungsbezirk des Versicherungsnehmers. 
  • Die schadenfreien Jahre: Das ist die Zeit in der Autofahrer bereits versichert sind, ohne dabei einen Schaden gemeldet zu haben. Wer also jahrelang Auto fährt, ohne einen Unfall zu verursachen, profitiert von einer günstigeren Einstufung.  
  • Die Selbstbeteiligung: Beim Abschluss des Versicherungsvertrages muss der Versicherungsnehmer entscheiden, welche Selbstbeteiligung in seinem Vertrag vereinbart werden soll. Dabei kann die Höhe des Selbstbehalts für Haftpflicht- und Kaskoschäden jeweils unterschiedlich sein. 
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