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Energie sparen

Muss Wärme teuer sein? So heizen Sie richtig im Winter

Seit Jahren steigen die Strompreise – und die finanzielle Belastung für Verbraucher wird immer größer. Vor allem die Heizkosten jetzt in der kalten Jahreszeit schlagen dabei zu Buche. Doch mit ein paar Tricks lässt sich nicht nur Geld sparen, sondern auch die Umwelt schonen.

Wärmebild, Haus

© iStock-ivansmuk

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Nicht nur im Winter mögen es die meisten daheim mollig warm. In den meisten Haushalten beträgt die Zimmertemperatur 22 Grad Celsius oder mehr. Das kostet nicht nur, sondern ist sogar ungesund: Die Anfälligkeit für Erkältungen steigt, denn die erwärmte Luft in geschlossenen Räumen lässt die Schleimhäute austrocknen.

Die optimale Raumtemperatur

Wer die Raumtemperatur um nur ein Grad reduziert, reduziert seine Heizkosten bereits um sechs Prozent. Das ist bei einem Hundert-Quadratmeter-Neubau eine Ersparnis von etwa zehn Euro jährlich, bei einem Altbau mit Ölheizung kann sie bis zu 200 Euro betragen. Die optimale Temperatur für Wohn- und Kinderzimmer liegt tagsüber bei 20, nachts bei 16 Grad. Für gesunden Schlaf sorgen frische 17 Grad. Im Arbeitszimmer darf es mit 22 Grad etwas wärmer sein, da der Kreislauf bei langem Sitzen etwas absackt und es einem so kälter vorkommt. Auch im Bad sorgen 22 Grad und mehr für Wohlgefühl. Eine solche Temperatur-Verteilung hat zudem einen angenehmen Nebeneffekt: Ein kühles Schlaf- und ein warmes Badezimmer erhöhen den Anreiz, morgens aufzustehen.

Aber Vorsicht, Sparwillige können auch viel falsch machen: Wird die Heizung über Nacht oder während man in der Arbeit ist ganz abgeschaltet, kühlt das Mauerwerk aus – was zur Folge hat, dass das anschließende Aufheizen besonders viel Energie frisst. Besser ist es daher, die Heizung auf reduzierter Stufe durchlaufen zu lassen.

Richtiges Lüften

Auch durch richtiges Lüften lässt sich Energie einsparen. Dauerlüften durch gekippte Fenster ist reine Energieverschwendung. Außerdem tauscht sich die Luft dabei nicht hinreichend aus. Deshalb lieber einige Male am Tag Stoßlüften – aber nur für etwa fünf Minuten, damit die Räume nicht auskühlen. So geht weniger Wärme verloren, als wenn die Fenster über einen längeren Zeitraum gekippt bleiben. Die ideale Lüftungszeit beträgt im Winter etwa fünf Minuten, in der Übergangszeit etwa zehn bis fünfzehn Minuten. Bei Altbauten sollte ein- bis zweimal, bei Neubauten bis zu viermal am Tag gelüftet werden.

Auch sollten über Nacht die Rollläden und Vorhänge geschlossen werden, damit weniger Wärme über die Fensterflächen nach draußen dringt. An Rollladenkästen lohnt sich zusätzlich eine Wärmedämmung.

Dichtungen prüfen

Auch durch Ritzen und Spalten an Fenstern und Türen geht viel Heizenergie verloren. Mit einer Kerzenflamme lassen sich die Dichtungen ganz einfach prüfen – flackert das Licht, deutet das auf eine undichte Stelle hin. Diese lässt sich im Handumdrehen mit Dichtband oder ähnlichem beseitigen. Auch Zugluftstopper vor der Tür helfen. Heizkörper in Wandnischen geben unnötig Wärme nach draußen ab: Eine Aludämmplatte kann helfen, Heizenergie zu sparen.

Rumort und gluckert es in den Heizkörpern, ist Luft in der Anlage. Da Luftblasen weniger Wärme abgeben als Wasser, schränkt dies die Heizleistung stark ein und verursacht zusätzliche Energiekosten. Abhilfe lässt sich leicht schaffen: Mit einem kleinen Vierkantschlüssel können die Ventile an den Heizkörpern geöffnet werden, wodurch die Luft entweicht. Wenn die Ventile zu tropfen beginnen, sofort wieder schließen! Möglicherweise muss anschließend Wasser nachgefüllt werden, um den durch das Entlüften entstandenen Druckabfall im Heizsystem auszugleichen.

Heizkörper sollten die Wärme frei abgeben können

Wichtig ist außerdem, dass die Wärme frei an die Raumluft abgegeben werden kann. Entfernen Sie also Möbel, Vorhänge und schwere Gardinen von den Heizkörpern! Aus diesem Grund sind auch hölzerne Heizkörperverkleidungen ungeeignet. All diese Tipps schonen nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Denn: Würden sich alle an diese simplen Regeln halten, könnten in Deutschland gleich zwei Kraftwerke dicht machen.

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