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SOS-Kinderdörfer

Menschen Länder Schicksale – Folge 14: Kein Kind will eine Nummer sein

Welt der Wunder TV sendet eine Reihe von Dokumentarfilmen über bewegende Schicksale aus SOS-Kinderdörfern und von ihren Mitarbeitern. Die 14. Folge "Menschen Länder Schicksale" läuft am Samstag, den 17. März, um 21:15 Uhr: Kein Kind will eine Nummer sein – Das Leben des Helmut Kutin.

© SOS-Kinderdoerfer

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Kutin leitete Jahrzehnte lang die SOS-Kinderdörfer. Er trifft die Menschen auf Augenhöhe. Wenn irgendwo ein neues Dorf gebaut wird – er fährt hin und schaut es sich an. Seine Arbeit war und ist geprägt von Diplomatie, denn für die Kinderdörfer ist es wichtig, vom Staat akzeptiert und anerkannt zu werden. 

Helmut Kutin stammt selbst aus einer zerrütteten Familie. Geboren ist er in Bozen, aber als der 2. Weltkrieg ausbrach, flüchtete sich die Familie in die Berge zu Bauern. Doch schon bald starb Kutins Schwester, kurz darauf auch seine Mutter. Als der Vater aus der Kriegsgefangenschaft wiederkam, konnte er sich nicht mehr um seine verbleibenden Kinder kümmern. Und so wanderte Helmut Kutin von Waisenhaus zu Waisenhaus, bis er 1953 als 12-Jähriger von Helmut Gmeiner, dem Gründer der SOS-Hilfsorganisation im Kinderdorf Imst aufgenommen wurde. Dort hatte er wieder eine richtige Familie. Er besuchte die Schule, machte Abitur und wurde Erzieher. 

Vom SOS-Kind zum SOS-Direktor

Im Herbst 1967 übernahm Kutin seine ersten Aufgaben für die SOS-Kinderdörfer. Hermann Gmeiner schickte ihn nach Vietnam, um dort SOS-Kinderdörfer aufzubauen. Trotz des Krieges, der ausbrach, blieb er bis zum bitteren Ende bei seinen SOS-Kindern und Müttern. 

Als die Nord-Vietnamesen den Süden einnahmen, wollten sie ihn aus dem Land haben. Erst als ihm mit dem Tod gedroht wurde, reiste Helmut Kutin nach Thailand aus. Von dort aus baute er ein Jahrzehnt lang in ganz Asien weitere Kinderdörfer auf und gab nie die Verhandlungen mit Vietnam auf. Ende der Achtziger durfte er dorthin zurückkehren und ein neues Dorf errichten. 

Schlussendlich wurde er zum neuen Präsidenten der Kinderdörfer gewählt. Von 1985 bis 2012 setzte er sich als SOS-Präsident unermüdlich für den Ausbau der SOS-Arbeit ein. In dieser Zeit entstanden über 250 neue Kinderdörfer. Und auch heute arbeitet er noch als Ehrenpräsident eng mit den Kinderdörfern zusammen. Die Welt ist seine Familie. 
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