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Lebensmittelindustrie

Lebt man ohne tierische Produkte länger?

Es gibt zahllose Regeln für gesunde Ernährung. Doch kaum eines dieser Rezepte hält einer wissenschaftlichen Prüfung stand. wdw enttarnt die größten Mythen übers Essen. In dieser Folge: Veganes Essen ist in Mode und gilt als gesund. Doch der Verzicht auf Fleisch birgt Risiken.

Gemüse

© iStock/leonori

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Attila Hildmann ist einer der Stars der veganen Szene. Laut dem Koch spürt man die positiven Effekte veganer Ernährung schon nach wenigen Tagen. Das Problem: Wissenschaftliche Ergebnisse stehen dem entgegen. Die EPIC-Studie ist eine der größten, am längsten dauernden und aktuellsten Ernährungsstudien überhaupt. Sie fand nicht nur keinen positiven Effekt des vermehrten Konsums von Obst und Gemüse auf die Gesundheit, sondern konnte auch keine negativen Effekte durch den Konsum von Fleisch belegen.

„Es gibt keinen Beweis, dass Veganismus besser ist – im Gegenteil.“

Udo Pollmer, Lebensmittelchemiker

Nach einer Studie der Universität Graz leben Fleischesser statistisch sogar länger als Vegetarier und Veganer. Das bestätigt auch ein Blick ins Ausland: Italiener und Spanier verzehren mehr Fleisch als Deutsche, aber sie leben dennoch länger. Einen winzigen Zusammenhang gibt es nur bei Darmkrebs, an dem Fleischesser häufiger erkranken. Vieles spricht für wenig erforschte, eventuell psychologische Effekte, wenn sich Menschen nach der Umstellung auf rein pflanzliche Kost plötzlich besser fühlen. 

Beispielsweise könnte das positive Gefühl dahinterstecken, etwas Gutes für sich und die Umwelt zu tun. Denn auch Fleisch-Fans wie Nico Richter berichten Ähnliches: „Ich fühle mich besser als je zuvor“, erklärt der Buch-Autor, seitdem er auf Getreide verzichtet – und konsequent auf tierische Produkte setzt.
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