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Trinken

Ist das Wasser aus der Flasche giftiger als das aus dem Hahn?

Viele Menschen gönnen sich täglich teures Wasser aus dem Supermarkt. Doch neue Studien zeigen, dass das keine gute Idee ist: 70 Prozent der verkauften Mineralwasserprodukte sind verunreinigt oder mit Keimen belastet.

© iStock-Alfira-Poyarkova

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„Evian ist für jeden Menschen der optimale Begleiter durchs Leben. Unser Team arbeitet unermüdlich daran, die natürliche Reinheit und herausragende Qualität dieses Mineralwassers zu gewährleisten“, mit diesem Versprechen wirbt der Konzern Danone im Internet für sein Tafelwasser. Die Botschaft vom gesunden und sauberen Wasser scheint anzukommen, die Nachfrage nach Mineralwasser boomt: In Deutschland stieg die Produktion zuletzt auf ein Rekordniveau von mehr als 14 Millionen Litern pro Jahr.

Doch ist die Qualität dieser Produkte tatsächlich so einwandfrei, wie viele der Lebensmittel-Konzerne behaupten? Eine groß angelegte Studie der Stiftung Warentest lässt daran Zweifel aufkommen. Die Experten untersuchten dafür 30 unterschiedliche Wassersorten und kamen zu einem erschreckenden Ergebnis: Zwei von drei Produkten wiesen teils schwere Verunreinigungen auf. Bei jedem fünften getesteten Produkt konnten die Experten zusätzlich eine hohe Keimbelastung nachweisen – unter anderem in einem Wasser, das laut Etikett explizit zur Zubereitung von Babynahrung geeignet sein soll.

Rückstände von Medikamenten und Pestiziden

Auch eine französische Studie kam zu einem ähnlichen Ergebnis. Neben Keimen fanden sich in jeder fünften untersuchten Flasche Rückstände von Herbiziden, verschreibungspflichtigen Medikamenten, Pestiziden oder Hormonen. Die Menge der gefundenen Stoffe sei dabei zwar zu gering, um von einem ernsthaften Gesundheitsrisiko zu sprechen, dennoch wirft das Ergebnis einige Fragen auf: Wie können Arzneimittel und Pestizide in die von der Wasser-Industrie als so gesund angepriesenen Produkte gelangen? 

Auf die Qualität des deutschen Leitungswassers können sich die Verbraucher laut der Stiftung Warentest hingegen grundsätzlich verlassen: Die Experten untersuchten das Trinkwasser von 28 Städten und Gemeinden und fällten dabei ein durchweg positives Urteil. Bei einem Preis von durchschnittlich gerade einmal 0,2 Cent pro Liter kostet die saubere Alternative aus dem Hahn 500 Mal weniger als die Konkurrenz in der Flasche. 
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