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Technik

Helle Köpfe: Wie das Telefon erfunden wurde

„Wo bist du?“ ist heute oft die erste Frage, nicht mehr „wie geht’s?“. Weltweit besitzen inzwischen geschätzte 2,5 Milliarden Menschen ein Smartphone. Dabei gehört das Telefon schon lange fest zu unserem Alltag. Ein Zufall verhalf der neuen Technik einst zum Durchbruch.

© Imago-Westend61

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Das erste Telefon der Welt wurde 1860 von Philipp Reis in Frankfurt entwickelt – zu früh für seine Zeit. Der Deutsche fand damals keine Abnehmer für seine Erfindung. Der Durchbruch gelang erst 16 Jahre später. In Amerika arbeitete der Taubstummenlehrer Alexander Graham Bell daran, die Telegraphentechnik zu verbessern. Durch Zufall machte er die entscheidende Entdeckung: Als sein Assistent Watson einen Sender an den Stromkreislauf anschloss, hörte Bell – der im Nebenzimmer saß – ein Geräusch. Watson war versehentlich mit seinem Schraubenzieher am Sender abgerutscht. Und das wurde durch den Draht übertragen. Bell war klar: Wenn sich dieses Geräusch übermitteln ließ, musste dasselbe auch mit Sprache möglich sein. Nach etlichen weiteren Experimenten ließ sich Bell im Februar 1876 das Telefon patentieren.

Schallwellen werden als elektrische Impulse übertragen

Das Prinzip des Telefons funktioniert folgendermaßen: Schallwellen versetzen die Membran eines Mikrofons in Schwingungen. Diese Vibrationen werden in elektrische Impulse umgewandelt und durch ein Kabel zum Empfänger weitergeleitet. Dort verwandelt ein Empfänger die Impulse wieder in hörbare Schallwellen.

Das Telefon verbreitete sich rasend schnell: Im Jahr 1910 gab es weltweit bereits rund zehn Millionen Anschlüsse. Anfangs musste noch das „Fräulein vom Amt“ die Gespräche vermitteln. Erst seit der Erfindung der Wählscheibe 1889 konnte man seinen Gesprächspartner selbst anwählen.

Grenzenlose Mobilität im Handy-Zeitalter

Im Jahr 1958 schließlich wurde das erste Mobilfunknetz eingerichtet – und eröffnete damit bislang ungeahnte Möglichkeiten. Im Handy-Zeitalter ist Telefonieren mobil und grenzenlos. Und längst nicht mehr nur auf Gespräche beschränkt. Mit modernen Smartphones können wir im Internet surfen, chatten, einkaufen, spielen und fernsehen.
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