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Frage der Woche

Haben extrem dünne Menschen mehr Haare auf der Haut?

Ob unter den Achseln, an Armen oder Beinen, überall sprießen kleine Härchen. Manche Menschen sind mehr behaart, manche weniger, doch hängt die Dichte der Körperbehaarung auch mit dem Körpergewicht zusammen?

© iStock-KatarzynaBialasiewicz

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Etwa fünf Millionen Haare verteilen sich auf dem Körper eines erwachsenen Menschen. Die meisten sind jedoch so klein und fein, dass sie fast nicht zu erkennen sind. In der frühen Evolution war unsere Körperbehaarung noch deutlich ausgeprägter und diente als Schutz vor Kälte und UV-Strahlung. Heutzutage ist der Pelz weitestgehend überflüssig, da Klamotten uns vor den eisigen Temperaturen schützen. 

Dennoch ist nicht jeder Mensch gleich viel behaart. Sehr dünne Menschen, die etwa unter einer Essstörung leiden, haben meist mehr Haare auf der Haut. Dieses Phänomen wird auch als Hypertrichose bezeichnet. Flaumartige Härchen, legen sich fast wie ein Fell über den ganzen Körper.

Härchen als Indikator für Magersucht?

Die Ursache dafür ist die Unterversorgung mit Nährstoffen. Auch bei Krebserkrankungen kann dieses Phänomen auftauchen. Sobald der Körper wieder mit ausreichend Nährstoffen versorgt wird, verschwindet die flaumartige Behaarung wieder.

Wenn Ärzte die feinen Flaumhärchen untersuchen, können sie mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit bestimmen, ob die entsprechende Person tatsächlich magersüchtig oder an Bulimie erkrankt ist. In sogenannten Haarfollikeln wachsen die Haare heraus - sie bestehen aus Eiweißverbindungen, auch Proteine genannt. Dabei wird ständig von unten Eiweiß an das wachsende Haar angelagert. Diese Zusammensetzung funktioniert dann wie ein Ernährungstagebuch.  
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