Grün oder gelb – in welchem Reifezustand sollte man eine Banane essen?

Hart und geschmacklos oder zuckersüß und dafür matschig – in welchem Zustand man Bananen lieber genießt, ist Geschmackssache. Doch welcher Reifegrad ist bei Bananen am gesündesten?

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Die Banane ist sehr gesund. Durch ihren hohen Kaliumgehalt kann sie dabei helfen, Bluthochdruck, Gicht und rheumatische Erkrankungen zu behandeln. Zudem enthält sie die Vitamine C und B-6, welche unserer Immunsystem stärken und für die Bildung neuer Zellen zuständig sind. Außerdem verbessert das Obst die Durchblutung, verhindert Muskelkrämpfe, fördert die Verdauung und hält den Cholesterinspiegel niedrig. Da sie bewirkt, dass das Glückshormon Serotonin schneller in das Gehirn gelangt, kann die Banane sogar Depressionen vorbeugen. Zudem spendet sie durch das in ihr enthaltene Vitamin A Haut und Haaren Feuchtigkeit.

Kann die Banane Krebs vorbeugen?

Je nachdem, wann man die Frucht verzehrt, kann man ihren positiven Einfluss auf die Gesundheit sogar noch steigern. Während des Reifungsprozesses verliert die Banane zwar einige Vitamine und Mineralstoffe, dennoch ist sie vollständig ausgereift noch gesünder. Denn da sich Enzyme in Stärke und diese wiederum in Zucker umwandeln, ist sie dann leichter verdaulich. Zudem stärkt sie das Immunsystem acht Mal mehr, als die grüne Variante. Schließlich soll die gereifte Banane sogar bei der Vorbeugung von Krebs helfen. Das liegt an der Substanz TNF (Tumorenkrosefaktor), die laut Studien das Wachstum bösartiger Zellen verhindert. Diese bildet sich, sobald die Banane gelb mit braunen Flecken ist.  

Zwar haben reife Bananen mehr Vorteile, es gibt aber eine Ausnahme: Wer an Diabetes oder einem erhöhten Blutzuckerspiegel leidet, sollte zur unreifen Variante greifen, da sie weniger Zucker beinhaltet. Bei einem Nieren- oder Leberversagen empfehlen Experten sogar, gänzlich auf die nahrhafte Frucht zu verzichten. 

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