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Lebensmittel

Fingerfood für ein langes Leben: Warum ist Sushi so gesund?

Sushi birgt einige verblüffende Geheimnisse: Es hilft gegen Krebs, kann aber Parasiten übertragen. Und: Es stammt ursprünglich gar nicht aus Japan.

Sushi

© iStock/AnikaSalsera

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Die meisten Hundertjährigen der Welt leben in Japan, die durchschnittliche Lebenserwartung liegt dort bei 84 Jahren. Das ist höher als in jedem anderen Land. Bis ins Rentenalter leben viele Japaner in völliger Gesundheit. Ein Grund: Die fettarme Ernährung – zu der auch Sushi gehört.

Sushi besteht aus kleinen mit Essig gewürzten Reisportionen, die hauptsächlich mit rohem Fisch belegt oder gefüllt werden. Es gibt aber auch Varianten mit Gemüse, Ei und Tofu. Die bekanntesten Sushi-Spezialitäten sind Nigiri-zushi und Maki-zushi. Die Nigiri-zushi werden mit der Hand aus Reis geformt und mit Fisch gefüllt. Für die Maki-zushi wird der Reis auf einer Bambusmatte ausgebreitet, darauf werden Fisch oder andere Zutaten geschichtet und dann wird alles aufgerollt.

Nicht die Japaner haben Sushi erfunden

Obwohl viele Sushi für typisch japanisch halten, stammt es ursprünglich aus Südostasien. Vor einigen hundert Jahren suchten die Bewohner entlang des Flusses Mekong nach einer Methode, frischen rohen Fisch haltbar zu machen. Dazu säuberten und salzten sie ihn und pressten ihn in Lagen von Reis mit schweren Steinen. Ergebnis: Durch Gärungsprozesse wurde der Fisch fermentiert und damit so haltbar, dass er noch Monate später gegessen werden konnte. Anfangs wurde der Reis noch weggeworfen, später ging man dazu über, ihn mitzuessen. Diese Konservierungsmethode wurde bald auch in ganz China populär und breitete sich bis nach Japan aus.

Mitte des siebzehnten Jahrhunderts entdeckten die Japaner dann eine Möglichkeit, das Verfahren der Haltbarmachung zu verkürzen: Sie fügten dem Reis Essig hinzu und konnten so überdies auf den Druck der schweren Steine verzichten. In Thailand und Taiwan wird immer noch auf diese Weise Fisch haltbar gemacht.
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Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde Sushi auch in westlichen Ländern populär. Im Jahr 1966 öffnete in Los Angeles die erste Sushi-Bar außerhalb Japans. Im Ausland lebende Japaner waren zunächst die Hauptzielgruppe von Sushi-Restaurants. Inzwischen gibt es in fast jeder deutschen Stadt mehrere Restaurants oder Bars, die Sushi-Spezialitäten anbieten.

Warum Sushi so gesund ist

Sushi hat sich zu einem japanischen Exportschlager entwickelt. Immer mehr Menschen schätzen das Fingerfood mit den frischen, gesunden Zutaten. Doch die Verarbeitung von rohem Fisch erfordert extreme Sorgfalt in Sachen Hygiene. Wird die empfindliche Rohware nicht richtig behandelt, können Krankheiten wie zum Beispiel Parasiten übertragen werden.

Sushi ist äußerst gesund, weil es im Gegensatz zu Pommes und Co. sehr eiweißreich und dabei fettarm ist. Beim enthaltenen Fett handelt es sich zudem um überwiegend ungesättigten Fettsäuren (v.a Omega-3-Fettsäuren), die Schlaganfällen, Herzinfarkten und sogar Krebs vorbeugen. Die Algen sind reich an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen. Und der Reis hält lange satt.
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