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Frage der Woche

Einbrecher: Rollläden hoch oder runter im Urlaub?

Gerade in der Urlaubszeit haben Einbrecher ein leichtes Spiel. Bevor sie sich auf die Reise machen, lassen viele Menschen deswegen einfach die Rollläden runter. So ist es vermeidlich schwieriger einzubrechen. Doch stimmt das wirklich?

© iStock-tommaso79

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Grundsätzlich machen heruntergelassene Rollläden es dem Einbrecher etwas schwerer. Der Dieb hat keinen Einblick über die Einrichtung und mögliches Diebesgut. Zudem ist nicht erkennbar, ob die Bewohner zuhause oder unterwegs sind. Dennoch sind Rollläden kein Garant dafür, dass nicht eingebrochen wird. Gerade ältere Modelle lassen sich sehr leicht hochschieben oder mit etwas Kraft aus den seitlichen Führungen ziehen. 

Um die Sicherheit des eigenen Rollladens zu testen, gibt es ein paar Tricks: Im Selbstversuch lässt es sich am besten herausfinden, ob der Lichtschutz sich leicht hochdrücken lässt. Zusätzlich kann man mit der Handfläche auf die Mitte des Rollladens drücken und so die Widerstandsfähigkeit des Materials testen. Am sichersten sind übrigens Rollos aus Aluminium, Stahl oder Holz.

Doch auch wer Rollos aus scheinbar sicherem Material besitzt, kann sein Haus oder die Wohnung nicht zu 100 Prozent vor Einbrüchen schützen. Sind die Rollläden längere Zeit unten, werden sie sogar zum Lockmittel für Einbrecher, da sie die Abwesenheit der Bewohner signalisieren. Dennoch können sie dafür sorgen, dass das Vorhaben deutlich verzögert wird. Einbruchversuche, die länger als drei bis fünf Minuten dauern, werden meist abgebrochen, da die Gefahr ertappt zu werden zu groß ist.

Wie kann man seinen alten Rollladen sicherer machen?

Wer mehr Sicherheit möchte, dennoch keine hohe Summe für komplett neue Rollos ausgeben möchte, kann auch mit weniger Geld einiges ausrichten. So lässt sich beispielsweise eine automatische Hochschiebesperre bei vielen Modellen nachträglich einbauen. Zusätzlich gaukelt ein Motor mit einer Zeitschaltuhr, der die Rollos automatisch hoch und runter fahren lässt, den unerwünschten Besuchern die Anwesenheit der Bewohner vor. Am besten kombiniert man dies noch mit zeitlich gesteuertem Licht.
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