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Atomkraft

Die Katastrophe von Tschernobyl: Wie ein Super-GAU das Bild der Kernenergie veränderte

Anfang Mai 1986 durfte man in Deutschland keine Milch trinken, kein frisches Obst und Gemüse essen, sich nicht unnötig im Freien aufhalten – und sollte unbedingt den Regen meiden. Der Grund lag über 1.000 Kilometer entfernt: ein Super-GAU im Kernkraftwerk von Tschernobyl. Am 26. April jährt sich die Katastrophe, die das Bild der Kernenergie für immer veränderte, wieder einmal.

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1986 kam es im Kernkraftwerk Tschernobyl zum Super-GAU. Ein kompletter Kraftwerksblock explodierte, große Teile der Ukraine und Polens sind seither stark verstrahlt. Die Folgen der Reaktorkatastrophe werden noch über Jahrtausende zu spüren sein. Seit 2010 wird an einer neuen Schutzhülle (Sarkophag) gebaut, da die alte brüchig war – abgeschlossen ist das Projekt bisher nicht. Die Kosten belaufen sich auf über zwei Milliarden Euro.
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Tschernobyl schürt Angst

Auch angesichts der Atomkatastrophe in Fukushima im Jahr 2011 wurde wieder einmal deutlich, wie viel Angst und Emotionen mit Unfällen in Kernkraftwerken verbunden sind. Das war nicht immer so, bis in die 1970er Jahre wurde das Thema Atomenergie relativ wohlwollend in der deutschen Öffentlichkeit betrachtet. Aber dann explodierte am 26. April 1986 im sowjetischen Kernkraftwerk Tschernobyl, nahe der ukrainischen Stadt Prypjat, ein kompletter Kraftwerksblock.

Große Gebiete in der heutigen Ukraine wurden radioaktiv verstrahlt. Hunderttausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen und verloren ihre Heimat. Die Sperrzone beträgt heute über 4.000 Quadratkilometer. Und auch in Deutschland spürte man die Auswirkungen sehr deutlich: Viele Landwirte mussten ihre Felder umpflügen, Wiesen, Freibäder und Spielplätze wurden gesperrt – und plötzlich hatten die Deutschen Angst davor, in den Regen zu geraten. In dieser Galerie werfen wir einen Blick zurück auf eine Nuklearkatastrophe, die das Bild der Kernenergie für immer verändert hat.
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