WERBUNG / ADVERTISEMENT
Erdentstehung

Der große Knall: Was die Erde zum blauen Planeten machte

Die Erde heute: Es wimmelt von Pflanzen, Tieren – und Menschen. Doch einst wurde der glühend heiße Planet von Vulkanausbrüchen und Meteoriteneinschlägen erschüttert. Kein Lebewesen hätte überlebt.

© Imago-Frank-Sorge

WERBUNG / ADVERTISEMENT
Vor etwa 14 Milliarden Jahren ereignete sich der Urknall, die Geburtsstunde des Universums. Unser Sonnensystem ist dagegen beinah jung. Erst vor viereinhalb Milliarden Jahren bildeten sich die heutigen Planeten. Darunter auch ein glühender, flüssiger Ball, der sich später zu unserer Erde verfestigen wird. Doch bis dahin vergehen noch Hunderte Millionen Jahre. Urkontinente zerbrechen und schieben sich wieder zusammen. Vulkanismus, Eiszeiten und Fluten formen Landmassen und Ozeane. Nur eine Verkettung von Zufällen sorgt dafür, dass Leben auf der Erde entstehen kann.

Voraussetzung für Leben

Ein Planetoid von der Größe des Mars kollidiert mit der jungen Erde und schlägt einen großen Teil des glühend heißen Mantelgesteins heraus. Davon wird ein großer Brocken später unser Mond, der andere Teil verbindet sich im Laufe von Jahrmillionen wegen der Erdanziehung wieder mit dem Mutterplaneten. Metalle schmelzen, die schweren Elemente Eisen und Nickel sinken zum Mittelpunkt und bilden den Erdkern. Die anderen leichteren Materialien bilden den Erdmantel. Als die Oberfläche langsam abkühlt, entsteht die steinerne Erdkruste. Regen, Wind und Temperaturwechsel führen zur Bildung von Gewässern und Kontinenten.

Wissenschaftler vermuten, dass zu dieser Zeit auch die so genannten Black Smoker entstanden sind. Die schornsteinartigen Gebilde bildeten sich an der Nahtstelle der Erdplatten, am Grund der Ozeane. Dort schießt nämlich 400 Grad heißes Wasser in die Höhe und formt durch die plötzliche Abkühlung Ablagerungen, in der Eiweiße entstehen können, die Grundbausteine für Leben.

Eisige Bedrohung

Vor drei Milliarden Jahren ist die Erde fast komplett von Eis bedeckt – eine Art riesiger Schneeball. Gletscher hatten sich während einer Eiszeit ausgebreitet, die helle Oberfläche hatte das Sonnenlicht stärker reflektiert, und es wurde immer kälter – ein Teufelskreis.

Nur Vulkane, die auch in der Eiszeit aktiv sind, können die Katastrophe, die alles Leben auslöschen würde, verhindern. Bei Vulkanausbrüchen wird neben Lava auch Kohlendioxid ausgestoßen, welches die Erdoberfläche auf lange Sicht gesehen erwärmt.

Nachdem sich der eisige Panzer aufgelöst hat, kommen die wohl berühmtesten Bewohner der Erdgeschichte ins Spiel. Fleisch- und pflanzenfressende Dinosaurier teilen sich das Festland. In den Ozeanen jagen gewaltige Schwimmsaurier nach Nahrung, und auch die Urahnen der Vögel, die Flugsaurier, sind vertreten. Doch schließlich geht auch die Herrschaft der Dinos zu Ende. Wissenschafter vermuten, dass ihnen ein gewaltiger Kometeneinschlag vor 65 Millionen Jahren zum Verhängnis wurde.

Die Entstehung der heutigen Kontinente

Der Superkontinent Pangäa bricht vor etwa 280 Millionen Jahren am Äquator auseinander. Danach bilden sich Laurasien im Norden und Gondwana im Süden. Nach der Dinoära löst sich Indien von Gondwana und bewegt sich auf Asien zu. Durch den Zusammenstoß bilden sich außerdem Gebirgsmassive wie der Himalaya. Die Alpen, Europa und somit auch Deutschland bekommen ihre heutige Form.

Seit 150.000 Jahren bewohnt die dominanteste aller bisherigen Spezies den blauen Planeten. Der Homo Sapiens wird immer wieder von Naturkatastrophen bedroht, doch bis jetzt hat er überlebt und sich ständig geistig weiterentwickelt.
WERBUNG / ADVERTISEMENT

Das könnte Sie auch interessieren

WERBUNG / ADVERTISEMENT
WERBUNG / ADVERTISEMENT
WERBUNG / ADVERTISEMENT
WERBUNG / ADVERTISEMENT