Bier-Mythen

Das flüssige Gold auf dem Prüfstand

Bier schmeckt gut – da sind sich Viele einig. Aber macht es auch schlank, glücklich und gesund? Manch einem mag eher der Eindruck entstehen, dass sich die Anhänger des leckeren Gerstensaftes ihr Hobby nicht nur schön trinken, sondern auch schön reden wollen. Doch hinter dem Lieblingsgetränk der Deutschen stecken überraschende Geheimnisse.

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Sie gehört dazu wie die Luft zum Atmen oder Adam zu Eva: die Maß zur Wiesn. Oder, um es auch für diejenigen verständlich auszudrücken, die oberhalb der Weißwurstgrenze leben: das Bier zum Oktoberfest. Die Bier-Bilanz aus dem Wiesn-Jahr 2013 spricht Bände: 6,7 Millionen Maß, also Liter Bier, kamen auf 6,4 Millionen Gäste. Ein ordentlicher Rekord, wenn man bedenkt, dass auch Frauen und Kinder einen großen Anteil der Besucher ausmachen.

Aperol Spritz und Apfelschorle Adé? Nicht so ganz. Während der Bierkonsum – und übrigens auch die Preise – auf dem Oktoberfest in die Höhe schnellten, stagnierte hierzulande in den letzten Jahren der Verzehr des flüssigen Goldes sogar: Auch wenn 106,6 Liter pro Kopf im Jahr 2013 nicht gerade wenig klingen, so sind es rund 20 Liter weniger als noch im Jahr 2000.

Gesünder als sein Ruf?

Dabei täten viele gut daran, öfters mal tief in den Maßkrug zu schauen – zumindest wenn man den zahlreichen Mythen glaubt, die sich um Bier ranken. Demnach soll das fettfreie Gebräu beispielsweise nicht nur ein wahrer Schlankmacher sein, sondern auch alle lebenswichtigen Stoffe bis auf Vitamin C enthalten. So gesehen könnte man sich von Bier und einer Zitrone ernähren. Doch damit nicht genug: Es heißt auch, es sei gut für Haut und Haare, gut gegen Erkältung und Diabetes. Versteckt sich hinter Deutschlands Nationalgetränk etwa ein wahres Nationalmedikament?

Nicht zuletzt weil die Bierstadt München die Redaktion von Welt der Wunder beheimatet, haben wir uns die Biermythen mal genauer angeschaut - klicken Sie sich einfach durch die Galerie. Eines können wir schon vorwegnehmen: Ob gesünder, schöner, schlanker, glücklicher oder intelligenter. Gemütlich ist es allemal. Und in diesem Sinne: Ein Prosit auf die Gemütlichkeit!
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